Wolfgang Sandner,

Albert Mangelsdorff – Jazzmusiker in Deutschland

Veröffentlichungsdatum:
November 2018
Auflage:
1. Auflage
Seiten:
272
ISBN:
978-3-95542-305-6
Format:
Hardcover

24,00 

Noch nicht erschienen

Albert Mangelsdorff gilt als der angesehendste und bedeutendste Jazzmusiker Europas, den man auch in
Amerika als einen stilbildenden Posaunisten hochschätzte. Er gehörte zum Kreis des Frankfurter Hot Clubs, in dem heimlich der von den Nationalsozialisten verbotene Jazz gespielt wurde. Seine internationale Karriere begann unmittelbar nach dem Krieg in den Combos von Joe Klimm und Hans Koller. Das Albert-Mangelsdorff-Quintett galt in den Sechzigerjahren als innovativste Jazzgruppe des Kontinents. Seit den Achtzigerjahren wurde er mehrfach in Umfragen, unter anderem vom amerikanischen Jazz-Magazin Down Beat, zum weltweit besten Jazz-Posaunisten gewählt.
Zu den wichtigsten Dokumenten des zeitgenössischen Jazz gehören viele auch auf Tonträger festgehaltene Konzerte und Produktionen mit Jazzgrößen wie Don Cherry, Attila Zoller, Elvin Jones, Lee Konitz, John Lewis oder Jaco Pastorius. Albert Mangelsdorff war von 1958 bis zu seinem Tod im Jahr 2005 Leiter des Jazz-Ensembles des Hessischen Rundfunks, Gründungsmitglied des United Jazz + Rock Ensembles, Leiter vom JazzFest Berlin von 1995 bis 2001 und Professor für Jazzposaune an der Musikhochschule seiner Vaterstadt.

Wolfgang Sandner

Wolfgang Sandner, 1971 mit der Arbeit "Die Klarinette bei Carl Maria von Weber" in Musikwissenschaft promoviert, war Programmdirektor und Produzent für zeitgenössische Musik im Schott-Verlag, unter anderem verantwortlich für das Musiklexikon von Hugo Riemann, die Wiener Urtext Edition und Gesamtausgaben von Richard Wagner, Arnold Schönberg, Paul Hindemith. Schon seit 1968 war er freischaffender Musikkritiker, zunächst bei der FNP, ab 1970 bei der F.A.Z., wo er 1981 bis 2007 Musikredakteur war und für die er nach wie vor schreibt. Seit 2008 lehrt er Aufführungsanalyse an der Universität Marburg. Zuletzt erschienen bei Rowohlt seine vielbeachteten Biografien über Miles Davis (2010) und Keith Jarret (2015).

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