„Als TV noch Fernsehen hieß“ – Horst Thürling mit Markus Häfner im Gespräch

Das Gespräch „Als TV noch Fernsehen hieß“ ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“.

Horst Thürling filmte u.a. die Hesselbachs, die Augsburger Puppenkiste und 1967 mit „Von Mäusen und Menschen“ den ersten Farbspielfilm für das deutsche Fernsehen. Seine Filmhöhepunkte und Drehtechniken sowie der Wandel der Fernsehproduktion während seiner 35-jährigen Tätigkeit beim HR stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Zu Gast: Horst Thürling, ehemaliger Chefkameramann des HR (Hessischer Rundfunk)
Moderation: Dr. Markus Häfner, Institut für Stadtgeschichte
Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte

Über die Ausstellung „Bewegte Zeiten“:

Frankfurt befand sich in den 1960er Jahren im Aufbruch: Menschen protestierten auf den Straßen für Frieden und Abrüstung, gegen die Notstandsgesetze und veraltete Strukturen an Universitäten und in Schulen. Die „68er“ forderten einen radikalen gesellschaftlichen Umbruch, Emanzipation und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Doch das Jahrzehnt prägte weit mehr: Großbauprojekte wie die Nordweststadt und die U-Bahn bestimmen bis heute das Stadtbild. Die boomende Wirtschaft zog zahlreiche Gastarbeiter an. Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz. Neue Musik und Kennedys Besuch bewegten die Massen. Farbfernsehen, Werbung und Massenproduktion sorgten für neue Freizeit- und Konsummuster.

 

  • Montag, 20. April 2020
  • ab 18:00 Uhr
  • 4,- €/ erm. 3,- €
  • Karmeliterkloster, Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main