Führung „Bewegte Zeiten – Frankfurt in den 1960er Jahren“

Führungen in der Sonderausstellung mit dem Kurator Dr. Markus Häfner, Dr. Kristina Matron oder Julia Wiegang M.A.

Frankfurt befand sich in den 1960er Jahren im Aufbruch: Menschen protestierten auf den Straßen für Frieden und Abrüstung, gegen die Notstandsgesetze und veraltete Strukturen an Universitäten und in Schulen. Die „68er“ forderten einen radikalen gesellschaftlichen Umbruch, Emanzipation und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Doch das Jahrzehnt prägte weit mehr: Großbauprojekte wie die Nordweststadt und die U-Bahn bestimmen bis heute das Stadtbild. Die boomende Wirtschaft zog zahlreiche Gastarbeiter an. Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz. Neue Musik und Kennedys Besuch bewegten die Massen. Farbfernsehen, Werbung und Massenproduktion sorgten für neue Freizeit- und Konsummuster.

Treffpunkt: Karmeliterkloster, Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Dauer: 60 Minuten

  • Sonntag, 26. April 2020
  • ab 15:00 Uhr
  • 6,- €/ erm. 3,- €
  • Karmeliterkloster, Münzgasse 9, 60311 Frankfurt am Main