Hadwiga Fertsch-Röver, Rafael Herlich, Hans Riebsamen

101 Orte jüdischen Lebens in Frankfurt

Veröffentlichungsdatum:
September 2026
Auflage:
1. Auflage
Seiten:
216
ISBN:
978-3-95542-5395
Format:
Broschur

16,00  inkl. MwSt.

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»101 Orte jüdischen Lebens in Frankfurt« macht sichtbar, wie tief jüdische Geschichte und Kultur im Stadtbild verwurzelt sind – und das schon seit dem Mittelalter. Damals wie heute gehört die Jüdische Gemeinde der Stadt zu den größten in Deutschland.
Von den frühesten jüdischen Spuren bis zur Gegenwart, von Kultur über Sport bis zu Persönlichkeiten: Vorgestellt werden nicht nur zentrale Institutionen wie die Westend-Synagoge oder die Philanthropin-Schule, sondern auch Orte wie die Universität, die Alte Oper oder das FSV-Stadion – Zeugnisse des Engagements und Wirkens des jüdischen Bürgertums.

Hans Riebsamen, Hadwiga Fertsch-Röver, Rafael Herlich – 101 Orte jüdischen Lebens in Frankfurt

Autor: Fertsch-Roever_Hadwiga_c_Nicole Kohlhepp

Hadwiga Fertsch-Röver

Hadwiga Fertsch-Röver hat viele Jahre als Autorin und Redakteurin für das Kulturradio im Hessischen Rundfunk gearbeitet.

Foto: Autor Rafael Herlich, © Helmut Fricke

Rafael Herlich

Gilt als der Chronist jüdischen Lebens in Deutschland. 1954 in Tel Aviv geboren, lebt Rafael Herlich seit 1975 in Frankfurt. Seine Bilder sind immer wieder in Ausstellungen zu sehen, so etwa im Frankfurter Jüdischen Museum, aber auch im Hessischen Landtag. Jüngste Beispiele sind 120 Fotografien zum „Jüdischen Leben in Deutschland heute“ in einem Hochbunker auf dem Areal der in der Pogromnacht vom Nazi-Mob gebrandschatzten Frankfurter Ostend-Synagoge. Und eine Ausstellung im Europäischen Parlament in Brüssel. Er arbeitet auch für die Jüdische Allgemeine und hat mehrere Bücher veröffentlicht.

Foto: Autor Hans Riebsamen, © Helmut Fricke

Hans Riebsamen

33 Jahre lang war Hans Riebsamen Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Zuerst in der Rhein-Main-Zeitung der FAZ, dann lange in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuletzt wieder in der Rhein-Main-Zeitung. Seine Themen waren Politik, Jüdisches Leben und Geschichte. Vor allem in Hessen und Frankfurt galt er als eine gewichtige journalistische Stimme. Und ist hier noch immer bestens vernetzt mit Politik, Kultur-Institutionen, Behörden und Vereinen. Hans Riebsamen wurde mit dem hessischen Journalistenpreis ausgezeichnet, ferner mit dem Preis der Alexander-Stiftung für seine Berichterstattung über jüdisches Leben sowie mit dem Saltarino-Preis für seine vielen Zirkus-Reportagen.