Fangt den Washington – Robert Focken im Kulturbahnhof Münster

Ein spannendes Stück Weltgeschichte – überraschend unterhaltsam erzählt:

Vor 250 Jahren segelten Tausende Soldaten aus Hessen – und rund 1000 Soldatenfrauen – im Auftrag der Briten über den Atlantik, um George Washingtons Revolution niederzuschlagen. Nur etwa 60 Prozent kehrten wieder zurück. Krankheiten und Gefecht waren dabei nicht die größte Gefahr – sondern die Liebe: Scharenweise verliebten sich deutsche Grenadiere in der Neuen Welt, desertierten und blieben »drüben«.

In seiner unterhaltsamen Lesung zu »Fangt den Washington! Die Rolle der Hessen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg« nimmt Robert Focken sein Publikum mit auf eine abenteuerliche Reise voller überraschender Wendungen. Er erzählt von Freiheitsdrang, neuen Identitäten und Fluchtbewegungen in alle Richtungen – von Schwälmer Bauernsöhnen, die in Amerika Wurzeln schlugen bis zu geflohenen Sklaven, die in Hessen Zuflucht und eine neue Heimat fanden.
Ein Abend, der Geschichte lebendig macht, fesselnd, humorvoll und mit einem frischen Blick auf den Mythos »Soldatenhandel«.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt Kelkheim.

  • Donnerstag, 16. April 2026
  • ab 19:00 Uhr
  • Eintritt frei
  • Kulturbahnhof Münster, Zeilsheimer Str., 65779 Kelkheim