Weiterleben nach der Shoah mit Hans Riebsamen, Rafael Herlich, Eva Szepesi, Benjamin Graumann und Katharina Fertsch-Röver
Viele Holocaust-Überlebende haben lange geschwiegen. Sie wollten ihre Kinder nicht belasten, die Kinder wollten die Eltern schonen. Hans Riebsamen war mehr als 30 Jahre lang Redakteur der F.A.Z. und hat sich in vielen Artikeln mit jüdischem Leben beschäftigt. Für ein Buch über jüdische Familienbiografien hat er sich auf die Spuren des Traumas begeben, das Holocaust-Überlebende und ihren Nachfahren zugefügt wurde. Wie haben sie versucht, dieses zu verarbeiten oder sich davon zu emanzipieren? Ergänzt werden die Biografien im Buch mit Bildern von Rafael Herlich, der als Chronist jüdischen Lebens in Deutschland die Vielfalt des Judentums dokumentiert.
Mit Hans Riebsamen, Rafael Herlich, Eva Szepesi, Bejamin Graumann und Katharina Fertsch-Röver (Lesung)
Der Eintritt ist frei.
& Vernissage »Jüdisches Leben in Deutschland« Fotografien von Rafael Herlich
Ausstellung vom 22. Juni bis 16. Juli 2026
In der Ausstellung werden ausgewählte Porträts von Rafael Herlich aus dem Buch „Nie gefragt, nie erzählt“ mit Hans Riebsamen zu sehen sein. Die Fotos porträtieren jüdisches Leben in Deutschland und zeigen die Vielfalt, aber auch die Verletzlichkeit jüdischer Identität.
Besichtigungen sind montags bis samstags zwischen 12-18 Uhr kostenfrei möglich.
Eine Veranstaltung der evangelischen Stadtkirche St. Katharinen Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut
- Montag, 22. Juni 2026
- ab 19:00 Uhr
- Der Eintritt ist frei
- Evangelische St. Katharinenkirche, An der Hauptwache, Zeil 131, 60313 Frankfurt am Main
